Detektei Halle – Fallbeispiel
Verdacht auf Versicherungsbetrug – Undercover-Kontakt bringt Geständnis ans Licht
Halle an der Saale Die Versicherung hatte einen Verdacht. Zu oft schon hatte Konstantin H. (Name geändert) Schäden gemeldet. Diesmal sollte es eine gesprungene Badewanne im Haus eines Bekannten gewesen sein. Der Besuch eines Gutachters hatte zwar den Verdacht genährt, dass etwas nicht mit rechten Dingen zuging, nicht aber den nötigen beweis erbracht. Die Assekuranz beauftragte die Detektei S.E.S mit dem Fall – immerhin ging es nicht nur um eine kaputte Wanne, sondern darum, einem notorischen Versicherungsbetrüger das Handwerk zu legen und weiteren Schaden von der Kasse abzuwenden.
Im Schatten der Burg Giebichstein begannen die Privatfahnder zu ermitteln. Ihr Ansatzpunkt war, die kriminelle Absprache zwischen dem Versicherten und dem angeblich Geschädigten auffliegen zu lassen.
So etwas erfordert Fingerspitzengefühl und Taktik. Das Problem war, dass wir zu jemandem, der von der Machenschaft wusste, Vertrauen aufbauen und ihn zu dieser Aussage bringen mussten
Das Glück für die Detektive: Sie hatten Zeit und mussten nicht ununterbrochen ermitteln.
Eine Zielperson gefunden, stellte ein Mitarbeiter zunächst Kontakt her und wurde allmählich vertrauter mit dem Wissenden. Innerhalb mehrerer Wochen kam es zu einigen Treffen, mehr war zunächst aber nicht zu tun. Bald war der angebliche Bekannte zu einer Feier eingeladen, man wurde immer wärmer miteinander. Gezielt aber unauffällig gefragt, prahlte der Mann dann mit seinem Wissen über den dauernden Versicherungsbetrug. Die Falle schnappte zu.