Wuppertal
Wirtschaftsdetektei Wuppertal deckt Datendiebstahl auf – Illegaler Adresshandel durch Mitarbeiter
Der Rechercheauftrag eines Versandhandels führte die Detektive nach Wuppertal. Dort hatte sich offenbar jener Mitarbeiter niedergelassen, der aus seiner Arbeit einen kleinen Nebenerwerb abgezweigt hatte: Angeblich, so lautete der Vorwurf, den die Ermittler zu überprüfen hatten, handelte der Mann mit den Adressen und persönlichen Angaben aus der firmeninternen Kundendatenbank.
"Im Unternehmen war bis dahin der Verdacht auf eine solche Handlung aufgekommen, man konnte sie dem Mann aber noch überhaupt nicht beweisen", erklärt einer der Detektive der Detektei S.E.S Also nahmen sie die Ermittlungen in der aus Barmen, Elberfeld und zahlreichen Stadtteilen bestehenden Stadt von Schwebebahn und Von-der-Heydt-Museum, Uhrenmuseum, Zoo, Friedrich-Engels-Haus, Brauhaus, Pinguinale, Historische Stadthalle, Uni-Halle, Freizeitbad Bergische Sonne, Nordstadt, Luisenstraße und Zooviertel auf.
"Wir mussten beweisen, dass der Mann die Adressen illegal aus dem Datensystem des Handels exportierte und an Interessenten verkaufte", sagt der Detektiv.
"Es ging darum, gerichtsverwertbare Beweise zu sichern." Schließlich sei dem Unternehmen nicht nur wichtig gewesen, den illoyalen Mitarbeiter schnellstmöglich loszuwerden.
Es ging vor allem darum, Schaden von der Kundschaft und einen schlechten Ruf vom Unternehmen selbst abzuwenden. "Es war keine leichte Aufgabe, denn uns erschien es am besten, den Mann in flagranti zu erwischen.
Das aber war schwierig, weil wir davon ausgingen, dass der Datentransfer per E-Mail stattfand", berichtet einer der privaten Ermittler.
Deshalb habe man sich dafür entschieden, der Zielperson eine Falle zu stellen: "Wir fanden heraus, wer die potentiellen Kunden des Mannes sein könnten und trafen uns mit ihm unter der Legende, ebenfalls Daten von ihm kaufen zu wollen." Der Erfolg gab den Ermittlern und ihrer Taktik Recht: Sie lieferten schließlich die gewünschten Rechercheergebnisse.