Detektei Erfurt – Fallbeispiel
Drohbriefe aus der rechten Szene – Personenschutz und Ermittlungen führen zum Täter
Erfurt. Die Stadt Erfurt war für die Detektei S.E.S kein neuer Einsatzort. Einer der Ermittler, die für diesen Fall zur Unterstützung ihrer Kollegen im Einsatzgebiet aus der Zentrale in Wuppertal angefordert worden waren, hatte in den vergangenen Jahren mehrfach Urlaub in der Stadt von Mariendom und Krämerbrücke, Severikirche und Petersberg gemacht. „Eine schöne Stadt“, versicherte er den Kollegen noch während der Autofahrt in den Osten der Republik. Doch diesmal war der Anlass, nach Erfurt zu fahren, kein schöner.
Ein Unternehmer mit gesellschaftlich hoher Anerkennung hatte in den vergangenen Wochen immer wieder ernstzunehmende Drohbriefe erhalten. Und die Ermittler im Einsatzgebiet hatten herausgefunden, dass es sich bei den Verfassern wahrscheinlich um Mitglieder einer rechtsradikalen Gruppierung handelte. Die Verstärkung aus Wuppertal schien dringend geboten, um den Auftraggeber zu schützen und gerichtsverwertbare Beweise gegen die Täter zu sammeln. Während ein Team der Detektei den Personenschutz des Unternehmers sowie dessen Familie sicherstellte, begab sich ein anderes Team auf Spurensuche. Die führte quer durch die Stadt an der Gera, vorbei an Fischmarkt, dem Haus zum Roten Ochsen und dem Dom in die sozialen Brennpunkte. Mit kriminalistischem Spürsinn, Professionalität und Routine hatten die Detektive die Täter bald überführt. Und die hatten damit offenbar nicht gerechnet: Gerade dabei, einen weiteren Brief zu verfassen, gaben sie an, dem Mann
eigentlich nur einen Schrecken einjagen zu wollen
. Die Jugendlichen aus der rechten Szene wurden in Absprache mit dem Auftraggeber einem Sozialarbeiter und den Eltern übergeben.