Detektei Bielefeld – Fallbeispiel
Spesenmanipulation im Außendienst – Observation belegt Privatfahrten und Scheintermine
Es war der Inhaber eines mittelständischen Unternehmens in Bielefeld, der sich an die Detektei S.E.S wandte. Ein Mitarbeiter, häufig außer Haus, stehe im Verdacht, seine Spesen zu manipulieren. Abgerechnete Fahrten habe es vermutlich gar nicht gegeben und angebliche Geschäftsessen mit Kunden hätten wahrscheinlich eher mit der Gattin als mit Geschäftspartnern stattgefunden, mutmaßte der Chef.
Zudem erhole sich der Mitarbeiter wohl häufig auf der heimischen Couch, während er vorgab, dienstlich unterwegs zu sein. Mehrere tausend Euro habe das womöglich schon gekostet – wenn der Angestellte so schon seit Jahren handelte. Sofort machte sich ein Team aus Detektiven an die Arbeit. Vor allem durch Observation wollte man dem dubiosen Treiben auf die Schliche kommen.
Das geschulte Personal folgte dem Mann unauffällig wenn er nur zwischen Bielefelder Crüwellhaus, Leinenweberdenkmal, Sparrenburg oder Ringlokschuppen unterwegs war, und auch, wenn er in andere Städte fuhr. Nach einigen Tagen hatten die Ermittler gerichtsverwertbare Beweise gesammelt, dass der Mann - zum feinen Essen gern im Bereich der schönen Meile Obernstraße unterwegs – tatsächlich an seinen Spesen drehte. Kosten, die er gegenüber dem Chef angab, waren beweisbar entstanden, dass sich der Mann sein Privatleben ein wenig versüßte.