Detektei Würzburg – Fallbeispiel
Undercover beim Großevent – Ermittler halten Störenfriede früh aus dem Spiel
Es war kein Einsatz wie jeder, den die Detektive der Detektei S.E.S mit Stammsitz in Wuppertal im bayerischen Würzburg zu meistern hatten. Vielmehr versprach er, besonders knifflig zu werden. Denn zur Ermittlung riefen die Veranstalter eines regelmäßigen Ereignisses aus der weiteren Umgebung der Stadt mit Alter Mainbrücke, Falkenhaus am Markt, Fürstenbaumuseum, Martin-von-Wagner-Museum, Mineralogisches Museum, Altstadt, Residenz, Siebold-Museum, Staatsgalerie, Aussichtsturm Frankenwarte, Botanischer Garten, Universität, Bismarckturm, Domschatz, Festung Marienburg, Historischer Saal der Fischerzunft, Juliusspital, Mainfränkisches Museum, Museum am Dom, Museum im Kulturspeicher Würzburg, Röntgen-Gedächtnisstätte, Tiepolo-Fresken und Volkssternwarte.
Es sollte darum gehen, beim kommenden Spektakel, das wieder unzählige Besucher anlockte, für Sicherheit zu sorgen. Zwar hatte man auch diesmal wieder eine große Zahl an Ordnern und Sicherheitskräften engagiert. Doch die Detektive sollten in der Masse untertauchen, als Besucher des Events getarnt nach Störenfrieden Ausschau halten und deren Vorhaben im Keim ersticken. Mehr noch:
Unsere Aufgabe bestand darin, so viel Unruhe wie möglich von vornherein zu vermeiden
Schon vor Beginn des Einsatzes war es für die Ermittler wichtig, bei der Auswahl der Sachbearbeiter auf die richtigen Leute zu setzen.
Man muss für solche Einsätze auf Mitarbeiter zurückgreifen können, die professionell arbeiten und zugleich in der Einsatzumgebung nicht auffallen
Es bringt überhaupt nichts, beispielsweise bei einem Jugendmusikfestival private Drogenfahnder einzusetzen, die zwar eine Menge Berufserfahrung haben, aber schon optisch eindeutig jenseits der 30 Jahre sind. Die fallen sofort auf.
Und auch, wer verdeckte Ermittler etwa bei Fußballspielen einschleusen wolle, um dort nach den Anführern in Randalegruppen zu suchen, dürfe nicht auf Personen setzen,
die von Fußball überhaupt keine Ahnung haben, weil die sofort auffallen würden
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