Detektei Reutlingen – Fallbeispiel
TV-Recherche zu Immobilienbetrug – Detektive liefern wasserdichte Beweise für die Kamera
Das Treffen mit dem Kamerateam fand in Reutlingen statt. Jenem Ort, der eigentlich bekannt ist für Albtorplatz, Achalm, Friedrich-List-Denkmal, und Friedrich-List-Gymnasium, fürs Gartentor, den Gerber- und Färberbrunnen, die Siedlung Gmindersdorf, das Heimatmuseum und das Kunstmuseum Spendhaus, für Marienkirche Marktplatz und Naturkundemuseum. Doch das alles war es nicht, was die Detektive der Detektei S.E.S in die Stadt fahren ließ. Auch Pomologie und Volksgarten, Rathaus, Spitalhof, Spreuerhofstraße, Stadtmauerhäuser, Tübinger Tor und Zunftbrunnen interessierten die Ermittler an diesem Tag nicht.
Anstatt Kultur stand für diesen Tag ein Treffen mit Fernsehjournalisten im Kalender. Das Kamerateam einer Produktionsfirma, die für einen Sender arbeitete, wollte die Detektive in ihre Recherchen einbeziehen. Auftrag der privaten Ermittler: Sie sollte die Vorrecherche übernehmen und gerichtsverwertbare Beweise dafür liefern, dass ein Immobilienhändler aus Baden-Württemberg im großen Stil Investoren, Anleger und einfache Häuslebauer geprellt hat.
Bei Aufträgen wie diesen muss man mit derselben Akribie an den Fall herangehen, wie bei privaten Klienten oder Kunden aus der Wirtschaft
Es muss alles hundertprozentig wasserdicht sein, schließlich wollen die Journalisten auf Basis unserer Ermittlungen öffentliche Aussagen treffen, die einfach den Tatsachen entsprechen müssen.
Anders als bei üblichen Einsätzen einer Privatdetektei müsse der Detektiv, der im Auftrag von Kameraleuten arbeite, aber eine weitere Fähigkeit haben:
Es kommt entscheidend darauf an, dass die Reporter aussagekräftige Beweismittel und Situationen vor die Kamera bekommen
Sonst nützt ihnen die ganze Ermittlungsarbeit nichts. Fotos reichen nicht aus - sie brauchen bewegte Bilder.
Um die als Privatdetektiv aufzutreiben, brauche es schon einer Menge Fingerspitzengefühl und langjähriger Erfahrung.