Detektei Remscheid – Fallbeispiel
Wein verschwindet aus dem Keller – diskrete Beweise entlarven den Täter im Umfeld
Im Haus von Peter M. aus in Remscheid hatte jede Flasche den ihr zugewiesenen Platz. Sortiert nach Erzeuger, Herkunftsregion, und Jahrgang standen die abgefüllten Edeltropfen in seinem Weinkeller, dicht an dicht, wohl temperiert und auch ansonsten fachmännisch gelagert. Wann immer der Unternehmer Besuch bekam in der Stadt mit Altstadt Lennep, Eschbachtalsperre, Röntgenmuseum, Müngstener Brücke, Museum Haus Cleff, Gerd Arntz-Galerie und Freizeitbad H2O, begab er sich die steinernen Stufen hinab, um einen seiner kostbaren Tropfen für das Abendessen auszuwählen. Als Hobby-Sommelier wusste er, welchen Wein er wann und wie zu kredenzen hatte.
Eines Tages aber bemerkte er, dass immer wieder Flaschen aus dem unterirdischen Gewölbe seines alten bergischen Fachwerkhauses verschwanden - mal ein Rotwein, mal ein weißer, immer aber ein Produkt von besonders hoher Qualität, schwer zu bekommen und teuer zugleich.
Der Auftraggeber wusste, dass einer seiner häufig kommenden Gäste hinter dem Verschwinden der Flaschen stecken musste
Der Mann aber habe aus Rücksicht auf die Reputation seiner Besucher und den damit verbundenen gesellschaftlichen Zwang zur Diskretion nicht die Polizei einschalten und die Diebstähle damit öffentlich machen wollen. „Deshalb schaltete er uns ein“, berichtet der Ermittler.
Auftrag sei gewesen, so unauffällig wie möglich stichhaltige Beweise für die Identität des Täters zu liefern - gerichtsverwertbare Beweise.
Als wir herausgefunden hatten, wer hinter dem Abhandenkommen der Flaschen steckte, konfrontierte der Auftraggeber den Täter unter vier Augen mit den erdrückenden Beweisen
Es sei dem Mann nicht darum gegangen, eine Anzeige zu erstatten. Die Beweislast aber habe deshalb eindeutig sein müssen, damit der Täter sich nicht herausreden konnte - und sich schließlich aus Angst vor öffentlicher Selbstdemütigung bereiterklärte, für den entstandenen Schaden und die Kosten für die Detektei aufzukommen.