Detektei Potsdam – Fallbeispiel
Pfusch am Neubau und Bauunternehmer verschwunden – Ermittlungen verfolgen die Spur des Geldes
Die große Stadt Potsdam neben Berlin zieht Millionen von Touristen an: Schloss Sanssouci und der Templiner See, das Weberhaus und die Fußgängerzone, das Studio Babelsberg und die Universität, das Belvedere auf dem Klausberg, das Nauener Tor, das Neue Palais und Orangerieschloss, die Nikolaikirche, das Holländische Viertel und die Gedenkstätte KGB-Gefängnis, das Alte Rathaus und der Einsteinturm des Astrophysischen Instituts sind nur einige der Gründe dafür, dass die Stadt so beliebt ist.
Die Pracht der Großstadt ließ auch in Helmut G. und seiner Frau aus dem Ruhrgebiet den Wunsch aufkommen, nach Ostdeutschland überzusiedeln. Gleich mit der Rente wendete der frühere Ladenbesitzer seine Ersparnisse auf und ließ sich ein Haus bauen. Doch das böse Erwachen kam schon kurz nach dem Einzug.
In dem Haus stimmte nichts: Steckdosen funktionierten nicht, Wasserleitungen schlugen schon nach Wochen Leck, Schimmel machte sich an den Wänden breit, weil Dach und Fenster undicht waren
Ein klarer Fall von Pfusch am Bau.
Das Ehepaar wollte reklamieren – und musste bald feststellen, dass sich der Bauunternehmer mit allem Geld abgesetzt hatte. Seine Firma war nicht mehr zu erreichen – einen überfüllten Briefkasten vor einem leeren Büro gab es noch, mehr nicht.
Unsere Aufgabe war es herauszufinden, wohin sich der Mann abgesetzt hatte und wo das Geld geblieben war.
Leider kommen solche Fälle immer wieder vor, in denen skrupellose Geschäftemacher die Gutgläubigkeit rechtschaffener Bürger ausnutzen.