Detektei München – Fallbeispiel
Angst vor Rückfall in Prostitution – Ermittlungen beruhigen den Ehemann
Paul C. ahnte, dass seine Frau wieder arbeiten würde. Damals hatte er sie rausgeholt aus diesem Milieu, in dem sie sich nicht sicher fühlen konnte, war mit ihr nach München gezogen und hatte ihr alles geboten, was sie wollte. Doch vor einem Jahr hatte sie wieder Kontakt zu jenen Mädchen aufgenommen, die sie nach wie vor „Freundinnen“ nannte, die aber nach Meinung ihres Mannes nicht gerade der richtige Umgang für sie waren. Sechs Jahre lang hatte sie mit den Damen den Gehweg geteilt, im Abstand von einigen Metern hatten sie um Freier geworben. Paul C. war irgendwann vorbeigekommen, hatte sie gesehen in ihrem roten Kleid, er hatte sie zu einem Kaffee eingeladen und ihr noch 100 Mark gegeben, damit sie sich Zeit nahm, mit ihm zu reden.
Mehrmals hatten sie sich danach wieder getroffen, und irgendwann brauchte Paul C. nicht mehr dafür bezahlen, irgendwann wurden sie ein Paar, zogen nach München, in diese Riesenstadt, die einiges zu bieten hatte: Frauenkirche und Hofbräuhaus, Viktualienmarkt und Maximilianeum, Marienplatz und Chinesischer Turm im Englischen Garten, Olympiapark und Deutsches Museum. Eine Stadt, die Paul C. und seiner Frau aber vor allem eines bot: Eine große Entfernung zur ihrer Vergangenheit. Nun aber waren sie wieder da, die Begleiterinnen von damals und mit ihnen die Erinnerungen, mit ihnen die Angst, dass seine Frau nicht ablassen konnte von alten Gewohnheiten und der Prostitution, die für sie immer nur eines war: ein Job.
Sie ist in letzter Zeit häufig abends weg
Sie kommt erst morgens wieder nach Hause, tut so, als wäre nichts gewesen, und sagt, sie sei einfach mit ihren Freundinnen weggewesen.
Er wolle nicht, dass sie den Eindruck gewinne, er spioniere ihr nach. Gleichsam sei aber die Sorge um sie so groß, die nach Gewissheit strebe.
In solchen Fällen müssen wir sehr behutsam vorgehen
Aber um so etwas geht es nicht immer. Im Münchener Fall zum Beispiel konnten wir den Mann schließlich beruhigen, dass die Frau sich nicht wieder der Prostitution zugewandt hatte, sondern lediglich einige Abende in Clubs und Diskotheken verbrachte. Das erleichterte den Mann nicht nur, sondern sorgte auch dafür, dass die Ehe weiterhin ohne Verdächtigungen und damit unbelastet blieb.