Detektei Mainz – Fallbeispiel
Zweifel am Nachfolger – Recherche klärt nächtliche Aktivitäten vor der Firmenübergabe
In seiner Firma hatte Helmuth J. das Sagen. Noch. Denn sein Sohn stand bereits in den Startlöchern, die Mainzer Familienfirma zu übernehmen. Gleich mit Jahreswechsel sollte er Chef in dem Betrieb werden, den sein Vater hochgezogen und auf stattliche 50 Mitarbeiter ausgebaut hatte.
Doch Helmuth J. beschlichen Zweifel an seiner Entscheidung. Denn in der letzten Zeit hatte sich sein Junior ganz augenscheinlich in dubiosen Kreisen bewegt, nicht gut fürs Geschäft. Vielleicht wurde gespielt, vielleicht hatte es auch etwas mit Damen zu tun, mit Alkohol auf jeden Fall: Immer wieder war sein Sohn in den vergangenen Wochen spät aus der Stadt der Fachwerkhäuser im Kirschgarten, Neues Zeughaus und Deutschhaus, Deutschordenshaus, Rheinpanorama und Kurfürstliches Schloss zurückgekehrt, hatte im Haus gelärmt und eine Schnapsfahne hinterlassen. Er habe sich lediglich mit alten Freunden auf dem Schillerplatz getroffen, brachte er einmal als Entschuldigung hervor. Ein anderes Mal habe er sich die Ausrede einfallen lassen, bei einem Spaziergang im Stadtpark über die Neuausrichtung der Firma nachgedacht zu haben.
Der hält mich wohl zum Narren
in der Auftragsbesprechung mit der Detektei S.E.S.
Ich will wissen, was er die ganze Nacht über so treibt, und ob man ihm die Firma noch anvertrauen kann.
Die Ermittler nahmen die Arbeit auf. Und auch wenn es in diesem Fall nicht nötig war, die Beweise gerichtsverwertbar Wasserdicht zu bekommen, arbeiteten sie mit derselben Gründlichkeit. Und so kamen bald Fakten auf den Tisch, die den Sohn zwingend um die Nachfolge im Unternehmen bringen mussten.