Detektei Kiel – Fallbeispiel
Spind-Diebstähle in der Sauna – Köderfalle überführt einen Mitarbeiter
Der Betreiber einer Sauna in Norddeutschland meldete sich in delikater Angelegenheit bei der Detektei S.E.S. In den Umkleideräumen seiner Einrichtung werde immer wieder gestohlen – aus Spinden, Taschen und Jacken verschwinde Eigentum von Gästen. Was er dagegen unternehmen könne, wisse er nicht.
Sofort machte sich ein Team von Ermittlern, die gerade einen Auftrag in Kiel abgeschlossen hatten, von ihrem Einsatzort in der Stadt von Hafen, Hörnbrücke, Holstenstraße, Ostseehalle und Kieler Schloss auf den Weg zum Auftraggeber.
Dort fanden sie eine große Sauna vor, in der vor allem eines nicht ging, was sonst in solchen Fällen üblich ist: Videoüberwachung. Vor allem im Auftragsgespräch galt es, so viel wie möglich herauszubekommen. Zeitabstände der Taten, Art der Beute, mögliche Verdächtige. Doch das brachte nichts. Also entschlossen sich die Detektive, die eigentlich von Kiel aus geplante Abreise zur Einsatzzentrale nach Wuppertal um einige Tage zu verschieben, und eine Art Kurzurlaub in der Sauna einzulegen – natürlich mit kriminalistischem Hintergrund.
Die Ermittler in Bademantel mischten sich unauffällig unter die Saunagäste und behielten auch die Umkleidezonen im Blick. Schließlich entschieden sie sich, einen Köder zu legen, und positionierten eine Jacke in unbeaufsichtigter Ecke. Aus einer Kabine heraus behielten sie das Kleidungsstück dennoch im Blick.
Es war keine gemütliche Position, in der wir dort doch einige Stunden ausharren mussten. Schließlich aber konnten wir beobachten, wie sich ein Mitarbeiter an der Jacke bediente und das präparierte Portmonee an sich nahm
Zwar konnten die Ermittler damit nur einen Diebstahl, nicht aber die vorangegangenen Taten beweisen. Der eine Vorfall aber reichte für eine fristlose Kündigung aus.
Und danach fanden auch keine Diebstähle in dem Saunabetrieb statt.