Detektei Hannover – Fallbeispiel
Gestohlene Pläne auf der Messe entdeckt – Undercover-Termin liefert Verkaufsbeweis
Die Messehallen erschienen den Detektiven als der beste Ort für ihre Ermittlungen. Wo sonst sollte der Konkurrent die Weiterentwicklung jener Pläne präsentieren, die er zuvor in einem Unternehmen hatte stehlen lassen. Soweit war alles dokumentiert, gerichtsverwertbare Beweise waren gesichert.
Was fehlte, war nur noch der Beweis dafür, dass der Wettbewerber sein Produkt tatsächlich an den Mann bringen würde. Im Schatten des Hermesturms durchforsteten die Ermittler die Stände der Aussteller und wurden schließlich fündig. Ein paar geschäftliche Worte, der Austausch von Visitenkarten, dann war der Anbieter ins Netz gegangen. Hinter den Ermittlern interessierte Kunden vermutend, verabredete er sich schnell zu einem Geschäftsessen in der Nähe der Marktkirche.
Wenige Stunden später saßen Anbieter und angebliche Kunden zusammen, und die Zielpersonen hatten keine Ahnung, dass das saloppe Gespräch über Hannover und die ehemalige Keksfabrik Bahlsen, Neues Rathaus, Telemax-Fernsehturm, Herrenhäuser Gärten und den Prunkbau der Universität im Welfenschloss geradewegs in die Falle führte. Denn schon kurze Zeit nach der fröhlichen Einleitung in das Verkaufsgespräch war man sich handelseinig geworden. Die Detektive konnten die Absichten des Verkäufers gerichtsverwertbar bezeugen.