Detektei Göttingen – Fallbeispiel
Trotz Insolvenz heimlich gearbeitet – Observation belegt unerlaubten Nebenjob
Ingo P. (Name geändert) waren seine Schulden über den Kopf gewachsen. Zuerst die Scheidung, dann der Jobverlust, Ingo P. flüchtete sich in Konsum ein neuer Fernseher, eine Waschmaschine, Computer und Zubehör, schließlich noch eine Schrankwand fürs Wohnzimmer. Als die Gläubiger immer schärfere Geschütze auffuhren, meldete der Mann aus Göttingen schließlich Sein Leben in der Stadt mit der Friedenskirche war auf das notwendigste reduziert. Besuche von Deutsches Theater und im Junges Theater, mit denen er sich früher so gern die Abende versüßt hatte, gehörten für ihn mit einem Mal ebenso zum unerreichbaren Luxus wie das Auto, das er verkaufen musste. Doch der Mann wollte nicht in Bescheidenheit leben. Und entschloss sich, nebenher ein paar Euro in der Firma seines Bruders zu verdienen. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem ein Mitarbeiter des Unternehmens einem Gläubiger einen Hinweis auf das Tun von Ingo P. gab.
Der Gläubiger wollte das beweisen. Schließlich sollte der Schuldner all seine Kraft aufwenden, um die Ausstände so weit wie möglich zu begleichen. Die Detektei S.E.S wurde eingeschaltet, um gerichtsverwertbare Beweise für das Schaffen des Göttingers beizubringen. Die Ermittler nahmen die Arbeit auf, observierten den Mann, als er morgens früh über den Marktplatz mit dem Alten Rathaus und der Gänseliesel durch die Fußgängerzone zu seinem Job ging, den er nicht angemeldet hatte. Sie dokumentierten, wie er auf dem Firmenhof schaffte, wie er Lieferungen ausfuhr, unter anderem regelmäßig in die Nähe der Universität mit der historischen Sternwarte. Nach einer Woche lag dem Auftraggeber ein lückenloser Bericht vor – Ingo P. war damit überführt.