Detektei Freiburg Im Breisgau – Fallbeispiel
Obszöne Briefe und Anrufe – Observation enttarnt den Verfasser
Freiburg im Breisgau. Die südlichste Großstadt Deutschlands wurde für die Detektei S.E.S zu einem besonderen Einsatzort. Dort nämlich galt es, im Auftrag einer Kundin herauszufinden, wer der Unbekannte war, der ihr ständig obszöne Briefe schrieb. Und der in der letzten Zeit auch nicht vor Anrufen zurückschreckte, in denen er sie mit Sätzen belästigte, die tief unterhalb der Gürtellinie trafen.
Bei einem Auftragsgespräch in der Studentenstadt im Schwarzwald stellte sich schnell heraus, dass nicht nur einige ehemalige Verehrer, sondern auch frühere Geschäftspartner infrage kamen, von denen sich die Kauffrau im Streit getrennt hatte. Die Zahl der schon auf den ersten Blick Verdächtigen war groß. Und deshalb entscheiden sich die Ermittler, sich zunächst auf das Haus der Frau nahe der Altstadt sowie deren Geschäftsräume in der Nähe der Uniklinik zu konzentrieren. Diese Immobilien zu observieren könnte womöglich helfen, denn die Erfahrung der Detektive zeigte, dass Stalker gern auch das Objekt ihres Angriffs in Augenschein nehmen, wenngleich sie als Waffe Brief und Telefon wählen. Klar schien den Ermittlern auch, dass der Täter offenbar aus Frankfurt selbst stammte: In seinen Briefen drängte er immer wieder auf obszöne Treffen im gesamten Stadtgebiet: Mal am Stadttheater oder im Münster, mal am Historischen Kaufhaus am Münsterplatz, dann wieder am spätbarocken Wentzingerhaus, dem Martinstor, auf dem Schlossberg oder auf dem Augustinerplatz.
Durch den Verdacht, dass der Täter aus der Stadt kommt, konnten wir den Kreis der Verdächtigen eingrenzen
Mit Fotos der infrage Kommenden ausgestattet, hielten die Detektive Wohnanschrift und Büro schließlich unter Beobachtung – und konnten einen Mann identifizieren, der sich zweimal unauffällig der Auftraggeberin näherte.
Schließlich konnten wir dem Mann die Taten zuordnen und gerichtsverwertbare Beweise für seine Schuld liefern.