Detektei Erlangen – Fallbeispiel
Versteckte Mängel beim Immobilienkauf – Recherche belegt Wissen des Verkäufers
Erlangen. Das Schloss mit seiner Orangerie und das Markgrafentheater, Eglottsteinsches Palais und Hugenottenkirche erschienen dem Immobilien-Händler Udo K. (Name geändert) gerade recht, um seinen Geschäften eine majestätische Kulisse zu geben. Schillernd beeindruckten die historischen Bauten und Wahrzeichen Erlangens auf den Prospekten des Maklers, darunter machte sich der Slogan der Firma breit:
Wir haben auch für Sie die richtige Immobilie.
Ein Spruch, von dem sich Hermann und Ute M. hatten einfangen lassen. Doch schon wenige Tage nach dem Einzug in das von K. vermittelte Eigenheim, wurden die ersten Schäden an der Substanz offenbar: Schimmel und Feuchtigkeit im Keller, faule Dachbalken, undichte Fenster. Ein hinzugezogener Sachverständiger bestätigte den schlimmen Verdacht: Die Immobilie war marode, der Sanierungsbedarf lag bei mehreren zehntausend Euro. Doch der Immobilien-Hai wollte sich von den Vorwürfen nichts annehmen – auch nicht, obwohl das Eigenheim aus dem Eigentum seiner Firma stammte. Er habe von den Schäden nichts gewusst, zog sich der Mann zurück. Die geprellte Familie zog die Detektei S.E.S zurate und erteilte ihr den Auftrag, gerichtsverwertbare Beweise dafür zu finden, dass der Immobilienhändler von den Schäden gewusst und sie verschwiegen hatte.
Für die Ermittler stellte das kein Problem dar.
Solche Aufträge erhalten wir immer wieder. Viele Immobilienverkäufer glauben, man könne ihnen das Wissen um solche Schäden nicht nachweisen. Dabei liegen sie damit falsch. Es gibt Mittel und Wege, solche Straftäter zu überführen