Detektei Duisburg – Fallbeispiel
Container mit Stahlschrott gestohlen – Spur führt Ermittler zum Lager der Diebe
Duisburg. Es war das dritte Mal innerhalb weniger Wochen, dass die Diebe zugeschlagen hatten. Wieder hatten sie einen ganzen Container voller Stahl-Schrott vom Gelände eines Unternehmens in Duisburg mitgehen lassen, und der Zeitpunkt des Diebstahls war nicht mehr genau zu bestimmen. Irgendwann in der vergangenen Woche hatten sie einen der vielen Behälter aufgeladen und waren damit offenbar unbescholten durch das Tor vom großen Gelände abgebraust. Einer von vielen Lastwagen wahrscheinlich, die täglich das Firmenareal in Richtung Rheinhausen verlassen. Die Stadt zwischen Rhein und Ruhr mit seinem Innenhafen, der Deutschen Oper am Rhein und dem Landschaftspark Nord war mit seiner Industrie gerade der richtige Ort für Metall-Diebe, die zur Zeit hoher Preise auf dem Weltmarkt nicht mehr nur Eisenbahngleise abmontierten und Kupferkabel von Baustellen ergaunerten, sondern nun offenbar richtig losschlugen.
Die Unternehmensführung entschied sich, die Detektei S.E.S einzuschalten, um den Schaden für die Firma gering zu halten. Die Detektive sollten den Dieben bei ihrem nächsten Angriff auf das große Gelände das Handwerk legen und gerichtsverwertbare Beweise dafür sichern, dass sie auch für die vorangegangenen Straftaten verantwortlich waren. Für die Ermittler war das kein Fall wie jeder andere. Schließlich galt es, ein schier unüberblickbares Grundstück im Auge zu behalten und die Abfuhr der Container zu überwachen. Weil das zu aufwändig erschien, entschied man sich, einige Behälter, die nicht zum Abtransport vorgesehen waren, für Langfinger günstig zu positionieren und die Bewegungen eng zu dokumentieren.
Einige Tage lang blieb alles ruhig. Dann zeigte sich Aktivität: Den Dieben bis zu einer Halle zu folgen, in der sie die Beute lagerten, gelang durch abgestimmte Observation und eine saubere Belegkette.