Düsseldorf – Entwürfe verschwunden im Modeatelier
Diebstahl-Fall in – Entwürfe aus Atelier nahe der Kö verschwunden
Hannes K. hatte sein Design‑Studio ganz in der Nähe der Königsallee. Die Kö war sein Revier, zwischen Nobel‑Labels verkaufte auch er seine Mode an Damen von gesellschaftlicher Größe. Selbst entworfene Einzelstücke, alles andere als billig und von hoher Qualität – reich wurde er nicht damit, aber es reichte zum Leben und es war seine Passion. Hannes K. wusste, womit er die Damen locken konnte: Sein Versprechen, dass niemand anderes in diesem blauen Kostüm oder der roten Bluse herumlaufe, zog die Kundinnen magisch an.
Doch eines Morgens waren die Entwürfe seiner ersten vollständigen Kollektion aus dem Atelier verschwunden. Der Designer wusste nicht, wer in der Stadt von Ständehaus und Kunsthalle, Landtag und Staatskanzlei im Stadttor ein solches Interesse an seinen Ideen haben könnte, dass er dafür in seine Räume eindrang – und wer vor allem davon wusste. Der Modeschöpfer entschied sich, die Detektei S.E.S einzuschalten, die ihm Diskretion und professionelles Arbeiten zusicherte. Ihre Aufgabe war es, herauszufinden, wer für den Diebstahl infrage kam und was er mit den Entwürfen anfangen wollte.
Gerichtsverwertbar mussten die Beweise außerdem sein, denn nur so konnte man dem Täter letztendlich das Handwerk legen. Die Ermittler suchten zunächst im Gespräch mit dem Künstler nach Anhaltspunkten dafür, wer ein Motiv für den Diebstahl haben könnte. Gezielte und professionelle Fragestellung half dabei, schließlich auf eine Spur zu kommen. Die weiteren Ermittlungen waren knifflig, aber Handwerk: Zur Erleichterung des Modeschöpfers steckte kein Konkurrent hinter dem Entwürfe‑Klau, sondern ein früherer Liebhaber, der sich aus Rache dafür, verlassen worden zu sein, an seinem Ex‑Freund rächen wollte.