Detektei Dresden – Fallbeispiel
Tierquälerei im Hinterhof belegt – Ermittlungen retten 13 Hunde aus schlechter Haltung
Detektei S.E.S jagt Tierquäler in Dresden Dresden. Der Zwinger von Karl P. (Name geändert) hatte mit dem berühmten Dresdener Wahrzeichen so gar nichts gemein, obwohl er in derselben Stadt stand. Hunde hielt er darin wie streunende Köter, hieß es seitens einer Tierschutzgruppe, die die Detektei S.E.S einschaltete. Geschlagen und gequält würden die Tiere, in ihrem eigenen Kot gehalten, tagelang eingesperrt. Abgemagert sähen sie aus, doch das sei auch schon der einzige Beweis für die Tierquälerei, und das reiche eben nicht aus, um gegen den Mann vorzugehen.
Auf Anraten eines Rechtsanwalts hatten sich die Tierfreunde an die Detektive gewandt. Von eigenen Recherchen hatte der Jurist der Gruppe abgeraten: Einerseits, weil ihre Beobachtungen bei einer möglichen Gerichtsverhandlung vermutlich weniger Beweiskraft hätten als die einer Detektei, andererseits, weil die emotional aufgeladenen Tierschützer sich bei eigenen Ermittlungen womöglich durch Zorn leiten lassen und sich unter anderem durch Hausfriedensbruch in rechtlich gefährliches Fahrwasser begeben könnten. In einem ersten Auftragsgespräch erfuhren die professionellen Ermittler, dass Dresden abseits von Prunk und Pracht der Semperoper und Frauenkirche auch Unschönes bereithielt. Und dazu gehörte das Grundstück von Karl P: Heruntergekommen lag es da, kläffende Hunde irgendwo zwischen Gestrüpp und abgewrackten Holzschuppen, in einem ruinösen Backsteinhaus, das offenbar einst eine Schreinerei gewesen war, werkelte ein älterer Mann an einem rostigen Fahrrad herum. Ein Schicksal seiner selbst, das war auf den ersten Blick zu erkennen, doch dafür konnten die Hunde nichts. Wenige Tage später hatten die Detektive eindeutige Beweise dafür gesammelt, dass der Mann die Tiere quälte.
Zum Prozess kam es nicht. In einem Gespräch gelang es den Ermittlern, Karl P. zu überzeugen, dass ihm das Material vor Gericht eine Menge Ärger einhandeln würde, und dass er gut daran täte, einen Prozess zu verhindern, indem er die Tiere an die Tierschützer abgab. Der Gruppe wiederum machte das Detektiv-Team klar, dass den Hunden mit einem langwierigen Verfahren weniger gedient wäre, als wenn sie die Tiere schnellstmöglich übernehmen würden. 13 Hunde konnten so aus erbärmlicher Haltung in liebevolle Hände gegeben werden.