Detektei Darmstadt – Fallbeispiel
Interner Geräte-Diebstahl ohne Skandal – diskrete Falle stoppt den Langfinger
In der Einrichtung wollte man keinen Skandal. Nicht die Polizei im Haus, die den Täter gewiss überführt hätte, aber eine strafrechtliche Lawine losgetreten hätte, die womöglich nicht mehr aufzuhalten gewesen wäre. Ermittlungen, Vernehmungen, am Ende die Entscheidung des Staatsanwalts, alles einzustellen, einen Strafbefehl zu erlassen oder vielleicht sogar Anklage zu erheben. Möglich gewesen wäre das sogar: Schließlich ließ der Langfinger innerhalb weniger Wochen einen DVD-Player, einen Computer, einen Video-Beamer und einige andere Kleinigkeiten mitgehen. Doch ein Strafermittlungsverfahren, da war sich der Leiter der Einrichtung sicher, würde allen nur Schaden - dem Ruf des Hauses und dem Täter. Und der musste ein Mitarbeiter sein, sonst hätte es Einbruchsspuren gegeben.
Wir mussten weitere Diebstähle auf jeden Fall verhindern, wollten dem Kollegen aber die Chance geben, seine Fehler einzugestehen, sich zu erklären und ohne öffentlich das Gesicht zu verlieren von sich aus zu kündigen
Wir brauchten, für alle Fälle, gerichtsverwertbare Beweise aber ebenso war uns Diskretion wichtig.
Also nahmen die Ermittler an der Stadt mit Luisenplatz und evangelischer Stadtkirche, mit Emir-Sultan-Moschee, Landesmuseum und Hochzeitsturm auf der Mathildenhöhe ihre Recherchen auf. Fernab von Centralstation, Orangerie in Bessungen und Weißer Turm installierten sie ihr technisches Equipment, das den oder die Täter überführen sollten. Ihre langjährige Erfahrung sagte den Detektiven, wie sie den Langfinger in eine Falle locken könnten.
Es hat gar nicht lang gedauert, da hatten wir den Mann
Und der Fall zeigte, wie sinnvoll es manchmal ist, nicht alles an die große Glocke zu hängen: Der Mitarbeiter hatte die Gegenstände gestohlen, weil er verschuldet war und sich keine Weihnachtsgeschenke für seine Familie leisten konnte. Er selbst bereute die Taten zutiefst und gab die Sachen zurück.
Der Mann bekam eine zweite Chance.